DISCOFOX

Ausstellung von Christian Gode
29. Juli bis 17. August 2017
Vernissage am Freitag, den 28. Juli um 18 Uhr




Christian Godes Formenrepertoire ist die geometrische Linie oder die durch Linien begrenzte Fläche. Der vorgefundene Raum ist der Anfang und Auslöser seines Arbeitens beziehungsweise seines Denkens. Entscheidend hierbei ist, dass die zur Anwendung kommenden minimalistischen Formen nicht a priori vorhanden sind, sondern aus dem Raum und seinen vorhandenen Strukturen entwickelt werden. Die Interventionen, die vorgenommen werden, sind oftmals Schnüre oder Klebebänder und als solche von nur geringer Eigenwertigkeit; sie arbeiten nicht als Opposition zum Raum, verstellen und versperren nicht. Gleichwohl bilden sie einen Störfaktor, fordern auf, das vermeintlich Bekannte neu oder anders wahrzunehmen. Christian Gode geht es um Erfahrungen, vorrangig Seh-Erfahrungen im Raum, um das Sehen und Erfahren selbst. Letztlich ist der Betrachter angesprochen und gemeint, seine Bewegung im Raum und die damit verbundenen Seherfahrungen und Erkenntnisse.
Für hr.fleischers Kiosk am Reileck ist eine Folienarbeit geplant. Ausgangspunkt werden die Fenster des Kiosk sein. Die Arbeit bezieht sich auf Maße, Formen, architektonische Struktur, dem Verhältnis von Innen und Außen, sowie auf den Ort des Kiosk an einer Kreuzung.


Die Ausstellung wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale).

The Black Cube

Ausstellung von Tillmann Hercht







































5. bis 21. Juli 2017
Eröffnung am 5. Juli um 18 Uhr

Im Juli 2017 am Reileck in Halle an der Saale, direkt zwischen dem Pizzabäcker und dem Asiafreund:
Der Mann dort bemalt doch einen Kiosk, einen dieser gläsernen Kioske, die es damals noch zuhauf gab, so wie unsere Großeltern ihn noch aufsuchten, wenn sie sich eine Zeitung oder Kippen kauften, dem neuesten Tratsch lauschten oder eine runde Schach spielten.
Der Mann ist sehr flink, Scheibe für Scheibe füllt sich mit einem Hauch Farbe an.
Und was macht er jetzt?...
Da fragt sich ein vorbeilaufender Passant: "Was soll das denn … ?"
Der nächste fragt es direkt … und sie kommen ins Gespräch über …
Und ja, man kann in sein Innerstes schauen …
Doch w.. erkennen wir?



Die Ausstellung wird gefördert von der Stadt Halle (Saale).

ZeitLosKiosk

der unbekannten Poeten
24. bis 30. Juni 2017



Die unbekannten Poeten mit Gastautor Fabian Steidl laden zu einer Reise durch die Zeitgeschichte des Kiosk ein. Diesmal versuchen die Autoren Vergangenes mit der Jetztzeit zu verbinden.
Dazu wird der Kiosk in seine ursprüngliche Funktion als Verbreitungsort von Nachrichten zurück versetzt und in ein Kostüm aus alltäglichen und abstrusen Nachrichten gehüllt. Denn so manche Nachricht lässt ahnen, dass bestimmte Themen zeitlos sind.

Der ZeitLosKiosk beginnt am 24. Juni um 19 Uhr mit einer Vernissage und präsentiert sich mit den „neusten“ Nachrichten am Montag, den 26. Juni, Mittwoch, den 28. Juni und Freitag, den 30. Juni um jeweils 20 Uhr. Sicher ist, dass ihr den einen oder anderen Geschichtenschnipsel wiederfinden werdet.

Musik an der Stehlampe gibts auch. Für wen das Licht angeknipst wird und das aktuelle Programm findet ihr unter die-unbekannten-poeten.de.

Die unbekannten Poeten freuen sich auf eine zeitlos schöne Woche, bestes Wetter und auf euch!






























Vernissage der Ausstellung mit Gesang von Kristin



Singer Songwriter Hannes Bungenberg sang Montagabend am Kiosk, dazu gab es Texte von Katrin Rux und Dirk Fehse. 


Die unbekannten Poeten präsentieren Christoph Liedtke mit einer Lyrikperformance an der Stehlampe zur Finissage der Ausstellung. 

Das Projekt ist gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale).


ReilEcke – die Kiosksoap TEIL 2

Hörspiel auf Verlangen
24. Juni 2017 – 20 Uhr






Eckhard Koslowski ist Ende 30 und hat einen Job, eine Freundin und eine 3- Zimmer Wohnung. Kurz, ein ruhiges Leben. Bis er eines Tages einen Brief erhält…eine Erbschaft…ein Kiosk. Die Entscheidung fällt schnell, denn es ist Zeit für Veränderungen und Ecke hat ein neues Ziel in seinem sonst so tristen Alltag. Er strotzt vor Geschäftsideen! Seine Freundin unterstützt ihn, alte Freunde sind auch mit dabei und neue Feinde warten schon…

Was im Teil 1 geschah: 
Mit einer gut gefüllten Auslage, Sekt, Eckes Edelkirsch und einer Kundentombola hat Eckhardt seinen neuen Kiosk pompös eröffnet. Das war aufregend. Seine Freundin Cecile war auch sehr aufgeregt. Immerhin hatte sie erst einige Tage zuvor ihren neuen Job beim gegenüberliegenden Bäcker angetreten und wenn jetzt noch Eckes Geschäftsidee aufging, dann wäre das so sehnlich erhoffte Familienglück samt Haus und Kindern nicht mehr fern...nur mit der Kioskdekoration muss er sich noch etwas mehr Mühe geben. Ecke interessiert das herzlich wenig. Er ist wieder in seiner Geburtsstadt und wittert jetzt die Chance seinem verstorbenen Vater, von dem er den Kiosk geerbt hat, zu zeigen, dass er kein Versager ist und sein Geschäftssinn funktioniert.
Große Freude gab es auch über das Wiedersehen mit seinem alten Schulfreund Thomas. Doch beim Schwelgen in alten Erinnerungen stellte sich schnell heraus, dass ihre Freundschaft schon vor Eckes Wegzug vor 20 Jahre viele Facetten hatte. Eckhardts damalige Liebschaften und ein gescheitertes Bandprojekt der beiden stoßen dem Verwaltungsfachangestellten Thomas noch immer sauer auf.
Doch während alte Schulgeschichten wieder aufgewärmt wurden, kam eine vermeintliche Kundin Manuela Brauhaus zum Kiosk. Alsbald entpuppte sie sich als Geliebte des verstorbenen Vorbesitzers und machte auch keinen Hehl daraus, dass sie eigentlich die neue Besitzerin des Reileckschen Kleinodes werden wollte. Alle Absprachen mit Eckes Vater waren wohl schon gemacht. Nur Beweise konnte sie nicht liefern. Durchsuchte sie deswegen heimlich den Kiosk vom Keller bis zum Dach? Fakt ist – sie wurde fündig. Und als sie mit einer mysteriösen Blechbüchse den Kiosk verlassen wollte, konnte sie glücklicherweise noch gestoppt werden. Beim Anblick des Inhalts gingen allen die Augen über...

ReilEcke ist das neue Improvisationstheaterformat der halleschen Lokalmatadore „Hörspiel auf Verlangen“. In 5 Episoden wird ein ganz besonderer Blick auf das Leben eines Kioskbesitzers geworfen. Was sich jedoch in der jeweiligen Folge ereignet, wird der Abend zeigen. Alles ist improvisiert und wird das Publikum, wie auch die Schauspieler gleichermaßen überraschen.


Premiere am 4. Mai 2017 um 20 Uhr
weitere Termine:
23. Juni 2017 /
18. August 2017 /
15. September 2017 /
13. Oktober 2017
jeweils um 20 Uhr


hoerspiel-auf-verlangen.de


Das Projekt ist gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale).

RadioKioskKonzert + Improjukebox

RadioKioskKonzert 2017 Franziska Stübgen
Fotos: Franziska Stübgen


Viele kleine Radios können das Gesicht einer Kreuzung ändern. Oder besser: deren Akustik.
Jene Geräte soll das Publikum bestenfalls mitbringen um zu hören, was im hr.fleischer-Kiosk vor sich geht: 3 Bands und 3 Solisten in dem kleinen Räumchen – und einer auf dem Dach.
All dies wird live auf Radio Corax übertragen. Mit Hilfe der zusammengetragenen Ghettoblaster, Kofferheulen und Handy-Radios wird das schräge Programm auch vor dem Kiosk zu hören sein – und verändert somit den städtischen Raum zu einem ungewöhnlichen Treffpunkt.
das Programm:
15:10 Pavian (Punk, Halle)
16:00 Reiser (Pop-Punk, Leipzig)
16:50 Comb (dunkler Elektropop, Halle)
18:00 form vs. Classless Kulla (rappend zwischen Springstoff und Sozialistischer Plattenbau, beide aus Berlin)
in den Pausen: Karl Russel (Ambient, Halle)
supportet by MazeTools (Ectoplastic Laboratory, Halle)
20:00 Uhr   Improjukebox (Hörspiel auf Verlangen, Halle)


RadioKioskKonzert 2017 Franziska Stübgen

RadioKioskKonzert 2017 Franziska Stübgen

RadioKioskKonzert 2017 Franziska Stübgen

RadioKioskKonzert 2017 Franziska Stübgen
RadioKioskKonzert 2017 Franziska Stübgen

RadioKioskKonzert 2017 Franziska Stübgen KWSA


RadioKioskKonzert 2017 Franziska Stübgen
















RadioKioskKonzert 2017 Franziska Stübgen




































gefördert von

Förderer RadioKioskKonzert 2017 Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V.
Förderer RadioKioskKonzert 2017 Studierendenrat Burg Halle










unterstützt durch

Unterstützer RadioKioskKonzert 2017 Radio Corax


Projektstipendium 2017: Chiara Kastner - hr.fleischers pfle|gekiosk. take care!

Was sonst hinter verschlossenen Türen passiert.


Die Tänzerin und Performancekünstlerin Chiara Kastner erhält das hr.fleischer e.V. Projektstipendium 2017 in Erinnerung an Juliane Noack für hr.fleischers pfle|gekiosk. take care!

Im Rahmen von hr.fleischers pflegekiosk lädt Chiara Kastner mit diesem OPEN CALL alle Interessierten ein, bei der pflegbar am 9. Juni, 18 Uhr selbst aktiv zu werden. Weiter unten gibt es mehr dazu zu lesen. 


Chiara Kastner pfle|gekiosk

Video vom 27. Mai/ Kiosk am Reileck - Livesendung mit Radio Corax von 18-20 Uhr: Tombola für Neue Mitglieder im Rahmen von Call for Members // Performance mit Chiara Kastner und Roland Walter, Lesung mit Maxim Kares.

Weitere Informationen:
  • Ausstellungsdauer: 23. Mai bis 17. Juni 2017, Pflegebetrieb & Kollektive Pflegemaßnahmen am Kiosk von Donnerstag bis Samstag 15 Uhr–18 Uhr
  • Dienstag, 23. Mai, 18 Uhr: Eröffnung mit einer pflegerischen Performance und anschließendem Pflegeprogramm für die Sinne
  • Samstag, 27. Mai 2017, 18 Uhr: „Pflegeberichte“ (Szenische) Lesung mit Maxim Kares, u.a., Performance zur Pflege mit Chiara Kastner und Roland Walter
  • Donnerstag, 1. Juni 2017, 18 Uhr: Performance Chiara Kastner und Gäste
  • Montag, 5. Juni, 18 Uhr: HypnosePflegeConcerto mit Les Halles (FR) und Accou (BE)
  • Freitag, 9. Juni 2017, 18 Uhr: pflegbar (Willst Du selbst mitpflegen? Schau Dir den OPEN CALL von Chiara Kastner an.)
  • Abschlussfest: Freitag, 16. Juni bis Samstag, 17. Juni, jeweils ab 15 Uhr mit Konzert, Screening, u.a., Gemeinsame Tafel am Freitag, 16. Juni (bring etwas mit)


Denkmäler pflegen, Daten pflegen, Brauchtum pflegen, den Körper pflegen, Kranke pflegen, gesund pflegen, zu sagen pflegen, jemanden pflegen, sich pflegen. take care! im vorbeigehen und darüber hinaus. Jeder Mensch braucht Pflege und diese ist individueller Natur wie er selbst.

hr.fleischers pfle|gekiosk ist ein Seismograph, der versucht, den Pflegebedarf in der Stadt zu ermitteln. Experimentiert wird mit verschiedenen Formaten wie Ausstellung, Performance und Lesung, um den Begriff der Pflege soweit wie möglich zu erweitern. Was kann Pflege alles bedeuten? Der Kiosk ist eine dankbare Plattform, um das viel diskutierte Thema in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. In das Alltagsbewusstsein der Passanten integriert sich, was sonst hinter verschlossenen Türen passiert. In einem sich immer wieder wandelnden Ausstellungs- und Veranstaltungsraum wird fortlaufend Pflegebetrieb stattfnden. Der Ort soll dazu ermutigen, herauszufnden, was Besucher*innen zu ihrer eigenen Pflege brauchen.

Chiara Kastner über ihr Stipendiumsprojekt „Komm vorbei und pflege Dich, pflege andere, pflege etwas. Trete ein und gönne Dir eine Pflegeeinheit im Vorbeigehen. Lass Dich überraschend pflegen oder nimm Deine Pflege selbst in die Hand. Auf dem Weg zur Arbeit auf dem Nachhauseweg, in die Uni, zum Einkaufen. Ob eine Massage, ein Bild malen, ein Gespräch führen, eine Umarmung abholen, ein Trauerritual, Wut in ein Kunstwerk verwandeln, Musik machen, etwas kaputt machen, etwas reparieren von jemandem eingecremt werden, jemanden bekochen, einen Tee trinken, tanzen: alles möglich. An der Außenseite des Kiosk wird ein schwarzes Brett installiert, auf dem Passanten ihre eigenen Pflegewünsche aufschreiben können."



OPEN CALL
zur pflegbar am 9. Juni 2017


Ich pflege, du pflogst, wir pflögen.
Dich, eine andere Person, Haare, Daten, Nägel, Kontakte, Denkmäler, Gräber,
Haut, Menschen, Traditionen, Gebäude, Tiere, Füsse, Bäume, Klänge...
Bist du Pflegekind, pflegst du intensiv oder leicht, hast du ein Pflegepferd?
Pflegst du Gesunde krank oder Kranke gesund? Pflegst du Gesichter,
Wälder, Seelen oder einen Verein?


Komm am 9. Juni, 18 Uhr zur pflegbar zum Kiosk und gib der Pflege eine Stimme. Ob mit Text, Musik, Performance, Tanz, Gebärden oder indem du einfach zeigst wie du etwas pflegst. Jeder Ausdruck ist willkommen.

Gegen den Pflegenotstand für pflegerische Vielfalt!

Der Ort ist barrierefrei.
Anmeldung und kurze Beschreibung an: chiarakastner@hotmail.com 

Auch spontane Beiträge erwünscht! 



Über die Künstlerin und
das hr.fleischer Stipendium „Mach den Kiosk 2017“


Chiara Kastner ist Projektstipendiatin des halleschen Kunst- und Projektraums hr.fleischer e. V. Die Tänzerin und Performancekünstlerin aus Berlin wird in einer Zusammenarbeit mit ihrem Performancekollektiv die feigen und anderen Künster*innen den Kiosk bespielen. Der offene künstlerische Ansatz, sich mit dem Thema Pflege in einem erweiterten Verständnis performativ, prozesshaft und in Interaktion mit Coagierenden wie auch mit zufällig Passierenden in der Öffentlichkeit auseinanderzusetzen, hat die Jury überzeugt. Der Wettbewerbsbeitrag bildet in herausragender Weise die Spielräume eines erweiterten Kunstbegriffs ab.

Das Stipendium wurde zum zweiten Mal ausgeschrieben und ist mit 1.000 Euro dotiert. Dabei wird für den ehemaligen Zeitungskiosk an einem zentralen Knotenpunkt der Stadt Halle (Saale) ein Kunstprojekt realisiert, das auf diesen Ort zugeschnitten ist. Von insgesamt 82 Bewerbungen schafften es fünf in die letzte Runde: die Bewerbungen von Fredie Beckmans, Chiara Kastner, Odine Lang, Vasili Macharadze und Jörn Plaß. Die Entscheidung der Jury fiel abschließend auf die Berliner Künstlerin Chiara Kastner.
Die Jury bestand aus den Vereinsmitgliedern Matthias Behne (Designer), Charlotte Ehrt (Spiel- und Lerndesignerin), Katrin Eitner (Galeristin), Rita Lass (Buchkünstlerin) und Jörg Wagner (Bildender Künstler). Das Stipendium ist dem Andenken des tragisch zu Tode gekommenen hr.fleischer e. V.  Gründungsmitglieds Juliane Noack gewidmet.


hr.fleischers pfle|gekiosk ist Teil der Initiative sichtbar - zeitgenössische Kunst im Rahmen der Händel-Festspiele 26. Mai - 11. Juni 2017 www.sichtbar-halle.de


Todesgedanken

eine Installation mit Perspektive
von Juliane Uhl
vom 8. bis 20. Mai 2017
Finissage am 20. Mai 2017 – 19 Uhr

Foto: Ronny Zeisberg





















Todesgedanken entspricht dem grundlegenden Ansatz JU is ME, der aus einem persönlichen Blickwinkel Facetten des Seins zeigt, die jeder kennt, die aber stark von Alltag und Werbewahn überlagert sind. JU is ME beschreibt die Idee, dass Objektivität aus der Masse von Subjektivitäten entsteht und dass in dieser Realität YOU und ME verschmilzt. Juliane Uhl, Soziologin und Kommunikationswissenschaftlerin geht davon aus, dass wir Menschen ähnlich denken und Individualität erst durch die Integration neuer Gedanken entsteht. Ihre Arbeit stellt einen niedrigschwelligen Zugang zu existentiellen Themen zur Verfügung, um in Zeiten totaler Verworrenheit, zurück zu den Basisthemen des Menschen zu kommen. Denn erst dann, wenn der Mensch wieder über die Dinge nachdenkt, die ihn als Spezies ausmachen und nicht als Konsumenten, kann er sich die Wirklichkeit zurückholen.

Juliane Uhl arbeitet seit vier Jahren im Krematorium, hält Vorträge und schreibt über den Tod. Sie plakatiert in ihrer Ausstellung Todesgedanken Ideen der Lebensbetrachtung. Dabei folgt sie dem Prinzip, dass jeder nur selbst seinen Sinn erkennen kann. Mit ihrer Arbeit will sie einen Zugang zu den Fragen des Lebens schaffen.






ReilEcke – die Kiosksoap






Eckhard Koslowski ist Ende 30 und hat einen Job, eine Freundin und eine 3-Zimmer-Wohnung. Kurz: ein ruhiges Leben. Bis er eines Tages einen Brief erhält … eine Erbschaft … ein Kiosk. Die Entscheidung fällt schnell, denn es ist Zeit für Veränderungen und Ecke hat ein neues Ziel in seinem sonst so tristen Alltag. Er strotzt vor Geschäftsideen! Seine Freundin unterstützt ihn, alte Freunde sind auch mit dabei und neue Feinde warten schon …

ReilEcke ist das neue Improvisationstheaterformat der halleschen Lokalmatadore "Hörspiel auf Verlangen". In 5 Episoden wird ein ganz besonderer Blick auf das Leben eines Kioskbesitzers geworfen. Was sich jedoch in der jeweiligen Folge ereignet, wird der Abend zeigen. Alles ist improvisiert und wird das Publikum, wie auch die Schauspieler gleichermaßen überraschen.

Premiere am 4. Mai 2017 um 20 Uhr
weitere Termine:
23. Juni 2017 /
18. August 2017 /
15. September 2017 /
13. Oktober 2017
jeweils um 20 Uhr

hoerspiel-auf-verlangen.de

Das Projekt wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale).

Tempelpel der Aufeinanderstehung

romantic interface development IV


Martin Fürbringer und Peter Wendl
vom 10. April bis 3. Mai 2017, Versammlung am 29. April um 19 Uhr

Treffen sich zwei Dinosaurier.
Fragt der eine den anderen: „Du sag mal, gibt es Gott eigentlich?“
Sagt der andere: „Nee, Noch nicht“



Über Religion gibt es ja diverse Meinungen. Es gibt Verschiedenheiten, Gottheiten, Wahrheiten und Meinungsverschiedenheiten. Es gibt Gewissheiten (die einzige TipTopGewissheit ist übrigens der Tod), Frechheiten, Heiligkeiten, Verbindlichkeiten und eine ganze Latte an Hab-/Un- und Saum-Seligkeiten. Aber worum geht es in den Religionen? Erlösung, das ewige Leben? Moralische Hilfestellung, ethischer Leitfaden gar? Gerechtigkeit im Diesseits oder wenigstens im Jenseits? Vielleicht, kann ja sein, man weiss es nicht genau, oft ist alles sehr wirr. Was man allerdings weiss, ist, dass es ganz viel um Frisuren, Klamotten und die richtige Ernährungsweise geht. Wie es auch in den klassischen Medien, den social media und eigentlich überall und immer und seit jeher um Frisuren, Klamotten und die richtige Ernährungsweise geht.

Siehe: Der Tempelpel der Aufeinanderstehung kennt die richtige Ernährung, die richtige Frisur und natürlich die passenden Klamotten. Und deshalb kann sich der Tempelpel hingebungsvoll um die wahren Fragen deines Lebens kümmern. In der Zeit vom 29. April bis 3. Mai kannst du im Kiosk täglich von 15 bis 19 Uhr deine Versatzstücke und Module zu einer nagelneuen Religion zusammenfügen. Komm vorbei: zur Offenbarung oder sowas.

Radiosendung am 28. April um 15:10 Uhr / romantic interface development IIV – Schöpfung

Zur Versammlung am 29. April um 19 Uhr: Die sechste Call For Members Tombola!

Das Projekt ist gefördert durch die Kulturstiftung VG Bild-Kunst.






Archiv produzierter Erinnerungen

von Nina Viktoria Naußed


Wurde es weggeworfen oder ist es verloren gegangen? Nina Naußed sammelt und archiviert seit fünf Jahren jeden Tag einen Gegenstand, den sie auf der Straße findet oder der ihr im Umgang mit ihren Mitmenschen begegnet. Was als Sammlung zusammenhangsloser Fundstücke begann, wurde zu einer Art Tagebuch der Dinge. Für Nina Naußed funktionieren die Dinge als Link zu persönlichen Erinnerungen, während sie beim Betrachter eigene Vorstellungen hervorrufen. Es geht um die Geschichten, die den Dingen anhaften und um das Festhalten von Zeit, Gefühlen und Momenten.

Von März bis April zeigt sie ihre Sammlung im Kiosk. Kommt vorbei, lasst uns an euren Assoziationen teilhaben und überzeugt euch selbst, wie viele der archivierten Tage in den Kiosk passen!

Ausstellung vom 10.3. - 6.4.2017
Eröffnung am 10.3. um 17:30 Uhr.
Zur Eröffnung gibt es essbare „Fundstücke“ und Tütensuppe aus der Thermoskanne. Außerdem findet wieder eine Tombola für frisch eingetretene Vereinsmitglieder des hr.fleischer e.V. und Radio Corax statt.

Schneegestöber 2


Ausstellung vom 6. Februar bis 6. März 2017
von Charlotte Ehrt und Annegret Frauenlob

Einmal richtig aufräumen! Der Klimawandel ist schuld, dass wir im mitteleuropäischen Raum kaum noch dazu kommen, die Schneeschieber einzusetzen um dieses wunderbare, weiße Material zu formen oder in seine Schranken zu weisen. Hier kann nun dem Ordnungssinn ungehemmt gefrönt werden und ferngesteuert im kleinen Maßstab hin und her geschaufelt und geschoben werden.

Am Montag, den 6. Februar um 17 Uhr findet die feierliche Einweihung der verschneiten Bahn mit Schneeketten, Frostschutzmittel und Eiskonfekt statt. Und als wäre das noch nicht Anlass genug gibt es noch eine zweite Runde der Call*for*members*Tombola mit Radio Corax
Dazu laden wir recht herzlich ein!







Inside – Out



Liebe Freunde des Kiosk,

um zu beleuchten, was der Kiosk ist und wie er wahrgenommen wird, habe ich Mitglieder des Vereins
und Passanten nach ihrer Meinung gefragt. Diese Meinungen habe ich über die letzten Tage an die
Kioskfenster geschrieben, aber das reicht mir noch nicht.

Hinterlass auf der Außenseite des Kiosk deine Sicht und stell sie der Innensicht der Mitglieder gegenüber!

Was ist der Kiosk für dich? 
Wie würdest du ihn beschreiben? 
Was macht den Kiosk am Reileck zu dem Ort, der er ist?



Konrad Demmel

Hier gibt’s nichts zu sehen!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Anwohnerinnen und Anwohner,

irgendwie scheinen während der Weihnachtstage neue Mieter in den hr.fleischer-Kiosk eingezogen zu sein. Leider ist während des allgemein bekannten Adventstrubels innerhalb unseres Vereins ein wenig verloren gegangen, wer das eigentlich arrangiert hat. Jedenfalls sind zu unser aller Überraschung die Fensterscheiben des Kiosks mit Gardinen verhangen und ganz offensichtlich bewohnen ein oder mehrere Personen den Kiosk während der Jahreswende. Da wir selbst von dieser offensichtlichen Fremdnutzung etwas überrascht sind und uns intern erst einmal darüber verständigen müssen, ob dies eigentlich rechtens ist, bitten wir Sie, die Privatsphäre der Zwischenmieter zu respektieren und sich nicht von den etwaigen Alltagsgeräuschen ablenken zu lassen. 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und verbleiben mit den besten Grüßen,
Matthias Behne und David Nowak

PS: Dies wird alles gefördert von der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst und dem hr.fleischer e.V.
Für die hübschen Gardinen entrichten wir einen großen Dank an Flodder’s.

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Ausstellungszeitraum: 24.12.2016 bis 24.01.2017
Midissage: 12.1.2017, 19 Uhr, Kiosk am Reileck, Halle (Saale)

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Foto: behnelux.de