blaues Wunder



















Eine amorphe, duftig blaue Formation, von der Düsseldorfer Künstlerin
Andrea Knobloch aus Tüllquadraten geknotet, zieht am Freitag, 
dem 2. November in das Kiosk am Reileck ein. Von Montags bis
Samstags wird dieses Ding dort auf den Sonntag warten, dem Tag des
Spazierengehens und der Ausflüge. Und es wird auf Passanten warten, 
die es mitnehmen ins Freie, in die Stadt, den Park. Es ist leicht, schmiegt
sich an und passt durch das kleine Schiebefenster an der Vorderseite des 
Kiosks. Genauso, wie die Dinge des täglichen Gebrauchs, die vor noch 
gar nicht langer Zeit auf demselben Weg aus dem gläsernen Kioskkasten 
gereicht wurden und in der Stadt verschwunden sind. Wer sich das 
„blaue Wunder“ zum Begleiter nimmt, der kann mit überraschenden 
Ereignissen rechnen. Und ist aufgefordert im Tausch gegen die Möglich-
keit dem Unvorhersehbaren zu begegnen, einen Moment seines 
Spaziergangs mit dem „blauen Wunder“ fotografisch festzuhalten und mit
dieser Fotografie die Präsentation im Kiosk zu ergänzen. 

Die Ausstellung wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt. 

blaues Wunder
Installation von Andrea Knobloch (Düsseldorf)
Eröffnung am 2.11., um 17.00 Uhr
Ausstellung vom 3.11.-6.12., täglich 0.00-24.00 Uhr
 
Ausleihe jeden Sonntag 11.00-17.00 Uhr, jeweils für 1 Stunde (außer bei Regen)
letzter Ausleihtermin 16.00 Uhr  
Reservierung:

HerbstSchrein - André Kestel


























Die multiple Ausstellungsreihe des Kiosk am Reileck
wird im Monat Oktober durch den Künstler
André Kestel (Halle) fortgesetzt. Angekündigt ist eine

Licht-/Klanginstallation, die das Stadtmöbel am
Tagesende zum Leben erweckt.
Der 'K600' wird sich als ein pulsierender, atmender 

und dampfausstoßender Lichtquell präsentieren. Ist 
ER gelandet/hebt ER jetzt ab...?
Mit nun vorgerückten Einsetzen der Dunkelheit 

schlägt Ihm die Stunde, es beginnt; ein Eigenleben im
ausgefüllten Innenraum mittels Nebel, Licht & einer 
Klangcollage.
Der Betrachter/Passant wird bespielt vom Subjekt 

- der Brutzelle - der 'K600' kontrolliert sein Revier am
Tagesende – wenn die Menschen sich in möbilierte 
Privaträume zurückziehen, die Fenster & Türen 
abdichten, ihre Heizquellen kontrollieren...
Ist der Herbst nicht auch inspirierend? – und fanden

die großen historischen Momente – gesellschaftliche
Umbrüche (Revolutionen&Kriege) nicht vorwiegend
im Herbst ihren Anfang?
Vorsicht also im Umgang mit dieser Jahreszeit! 

Nähern Sie sich ersuchend dem 'HerbstSchrein' 'K600' 
im Oktober 2012.

HerbstSchrein
09.-24.10.2012, täglich 19.00-24.00 Uhr
Vernissage am 9.10., um 19.00 Uhr