ReilEcke 1988 – Teil 4

Glasnost & Perestroika – eine Improtheatersoap
von Hörspiel auf Verlangen
31. August 2018, 20 Uhr



Was in Episode 3 geschah:

Ja, alles hat Konsequenzen, tun oder nichts tun. Walter versucht sich im Alltäglichen des Kiosk einzurichten, verkaufen und kleine Gespräche mit Stammkunden. Nur nicht auffallen! Das kleine Abenteuer mit Marianne lockert alles etwas auf.
Aber lange kann das kleine Glück nicht währen, ausgerechnet als ein Soldat auf Kurzurlaub am Kiosk Jutta wiedersehen will kommt Walter Vogel auf die Wahnsinnsidee einen Sender auf dem Dach des Kiosk zu installieren. Koslowski muss sich entscheiden, Vogel auffliegen lassen oder Hauptmann Winkler möglichst unauffällig vom Kiosk vertreiben. Leider ist die Amateur-Poetin Silvie und Vogel keine Hilfe dabei, alles fliegt auf – Walter Koslowski muss zuschlagen.
Der vermeintlich Erschlagene wird von Marianne reanimiert, kurz darauf aber von Walter und Walter in den Keller des Kiosk gesperrt. Einer Kurzschlussreaktion folgt die nächste.
Wird Marianne dieses Geheimnis für sich behalten können? Wie soll das alles weitergehen? Wo ist der ABV, wenn ihn jemand braucht? Alle diese Fragen werden vielleicht beantwortet. Wie immer improvisiert und spannend bis zum Ende, auch für die Spieler*innen.


Gefördert durch die Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst, das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle (Saale).

Sailor's Secret

Sailor's Secret

eine Ausstellung von Imke Lohmann

vom 5. August bis 26. August 2018

Vernissage: 5. August / 15.00 Uhr





















Der Kiosk gleicht einem Patchwork-Folienbild, der bei genauerer Betrachtung aus einzelnen Papierstreifen, Farben und Post-It`s als Gesamtbild fungiert. Die äussere Erscheinung des sonst eher schlichten Kiosk wird nun in ein abstraktes Farbspiel - geplant auch mit farblicher Beleuchtung - verwandelt.
"Kiosque" - eine Erfindung vor gut 200 Jahren: die Bezeichnung für eine kleine Verkaufsstelle in Form eines Häuschens oder einer Bude, entwickelt sich im Verlauf der Zeit darüber hinaus auch in einen abendlich verspäteten Sammeltreffpunkt für Nachbarschaft, Austausch und Kommunikation.

Die Vernissage am 5. August war eine Gelegenheit, den Kiosk wieder neu zu entdecken: Imke Lohmann ließ andere partizipieren, sich an dem Kunstwerk zu beteiligen.